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Gründungsförderung

Die Übernahme eines Franchiseunternehmens setzt eine gewisse Solvenz voraus. Viele Menschen können die anfänglichen Kosten nicht aufbringen. Für sie bietet sich die Möglichkeit, auf Fördermittel zurückzugreifen. Hier gibt es Zuschüsse, zinsgünstige Kredite und Beratungsförderung. Zudem kann man noch auf Darlehen zurückgreifen, die Eigenkapital ersetzten, und Bürgschaften des Staates nutzen.

Gründungszuschüsse

Eine staatliche Subvention zur Förderung einer Existenzgründung erhält man durch sogenannte Gründungszuschüsse. Dieser Zuschuss erfreut sich großer Beliebtheit, da er steuerfrei ist und nicht zurückgezahlt werden muss. Er wird vom Arbeitsamt bewilligt und setzt voraus, dass

  • man bei Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit noch mindestens 150 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld I hat.
  • die neue Tätigkeit einen zeitlichen Umfang mit sich bringt, der die Arbeitslosigkeit beendet.
  • Kenntnisse und Fähigkeiten vorhanden sind, um die angestrebte Tätigkeit gewissenhaft ausführen zu können.
  • eine nachweisbare Tragfähigkeit der Existenzgründung besteht.

Die Auszahlung des Gründerzuschusses geschieht dann in zwei Phasen. In den ersten sechs Monaten beläuft sich der Zuschuss auf die Höhe des zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes plus 300 € monatlich. In den folgenden neun Monaten werden 300 € monatlich gezahlt.

Weitere Informationen zum Gründungszuschuss finden Sie auf:

KfW Startgeld

Die KfW Förderbank bietet durch das Startgeld einen Kredit in Höhe von bis zu 100.000 Euro für Ihre Unternehmungsgründung an. Es ist kein Eigenkapitalanteil notwendig. Bei einem festen Zinssatz kann die Laufzeit bis zu zehn Jahre betragen.

Gefördert wird alles, was nötig ist, um eine selbstständige Tätigkeit aufzunehmen.

Weitere Informationen zu den Konditionen des Förderkredites finden Sie hier.

KfW Gründercoaching Deutschland

Bis zu fünf Jahre nach Gründung Ihres Unternehmens haben Sie hier die Möglichkeit bis zu 90% Beratungszuschüsse in Anspruch zu nehmen. Dabei sind die Zuschüsse flexibel kombinierbar mit anderen Fördermitteln.

Weitere Informationen zum Gründercoaching Deutschland finden Sie hier.

Bürgschaften der Bürgschaftsbanken

Bürgschaftsbanken sind Selbsthilfeeinrichtungen der gewerblichen Wirtschaft und fördern gewerbliche Unternehmer mit der Hilfe des Staates. Sie übernehmen das Kreditrisiko durch Ausfallbürgschaften. Somit wird auch zukünftigen Unternehmern, denen es an Bonität und Sicherheit fehlt, ermöglicht, einen Kredit aufzunehmen.

Normalerweise hat jedes Bundesland eine eigene Bürgschaftsbank.
Hier finden Sie Links zu den wichtigsten Bürgschaftsbanken in Deutschland.

Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen
Bürgschaftsbank Bayern
Bürgschaftsbank Baden-Württemberg
Bürgschaftsbank Berlin
Bürgschaftsbank Hessen
Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein
Bürgschaftsbank Sachsen

ERP Kapital für Gründung

Das ERP Kapital für Gründung ist ein Fördermittel der KfW Bankengruppe für Gründer und junge Unternehmen.

Es ist ein Nachrangdarlehen und wird somit von Banken als Eigenkapital bewertet. Gerade für finanzschwache Gründer ist dies eine der wenigen Möglichkeiten neben Bürgschaften der regionalen Bürgschaftsbanken an Sicherheiten zu kommen und somit die Finanzierung zu gewährleisten.
Mehr Informationen zu diesem Programm finden Sie hier.

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